Xylem Kanalumleitung führt zu beachtlicher Senkung der Projektkosten

Als ein Versorgungsunternehmen in North Carolina einen in die Jahre gekommenen Hauptsammler austauschen musste, half Xylem bei der Entwicklung einer Umleitungslösung. Der Einsatz von Godwin Pumpen mit Elektroantrieb und von Godwin Field Smart Technologie trug dazu bei, Tausende von Dollar an Arbeitsstunden und 1 MUSD an Kraftstoffkosten zu sparen.

Das öffentliche Versorgungsunternehmen von Cape Fear (CFPUA) in North Carolina entschied sich vor Kurzem, seine veraltete Infrastruktur im Zuge eines umfassenden Projekts zu erneuern. Das Projekt umfasste den Austausch eines gusseisernen Hauptsammelrohrs, aus dem häufig Abwasser austrat.

CFPUA beauftragte das Unternehmen State Utility Contractors (SUC) mit der Handhabung und Ausführung des Erneuerungsprojekts. Es war ein komplexes und vielschichtiges Unterfangen, das SUC zu guter Letzt den renommierten Preis Carolinas Associated General Contractors Pinnacle Award einbrachte.

Ein zu 100 Prozent redundantes Abwasserumleitungssystem entwickeln

Das Erneuerungsprojekt erforderte das Austauschen von ca. 1 500 m eines 20-Zoll-Gusseisenrohrs. Damit die Leitung ausgetauscht werden konnte, war ein 100 Prozent redundantes Umleitungssystem erforderlich, das in der Lage sein musste, Spitzendurchflussraten von 13,5 Millionen Gallonen pro Tag (MGD – million gallons per day) (50.000 m3 ) pro Tag zu handhaben.

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SUC holte die Techniker des lokalen Xylem Mietservices an Bord, die eng mit SUC und den beratenden Ingenieuren von Kimley-Horn zusammenarbeiteten, um sich ein Bild über die Komplexität des Projekts zu machen und einen Umleitungsplan zu entwickeln.

„Das Einbeziehen von Xylem in die Planung und Ausführung dieses Projekts gab uns die Sicherheit, dass wir allen unseren Anforderungen gerecht werden würden“, erklärt Dustin Wagner von SUC. „Das Team der Xylem-Techniker machte uns bereits im Vorfeld auf einige kritische Punkte aufmerksam, wodurch wir über die gesamte Dauer des Projekts Zeit und Geld sparen konnten und uns keine Sorgen zu machen brauchten. Sie verfügen über das erforderliche Knowhow, um die Aufgabe zu lösen, und das war eine große Beruhigung für uns.“

Entscheidung für Pumpen mit Elektroantrieb, um Dieselkraftstoffkosten zu sparen

Das Kanalumleitungsprojekt bestand aus drei Hauptkomponenten: zwei größeren und acht kleineren Pumpstationen und einem Backup-Plan für Notfälle. Für die erste Komponente der Umleitung empfahlen die Xylem-Techniker, für die beiden größeren Pumpstationen Godwin CD300M Dri-Prime Pumpen mit Elektroantrieb zu mieten.

Die Entscheidung fiel auf Pumpen mit Elektroantrieb, um während des sieben Monate dauernden Projekts Kosten für Dieselkraftstoff zu sparen. Jede dieser Godwin-Pumpen wurde als primäre Umleitungspumpe eingesetzt und mit einem drehzahlvariablen Godwin-Antrieb (VFD) ausgerüstet, wodurch die elektrisch betriebenen Pumpen ihre Geschwindigkeit an den Durchfluss anpassen konnten.

Die nächste Komponente der Umleitung bestand aus den acht kleineren Pumpstationen, die für die Einspeisung in die primäre Umleitung verantwortlich waren. Hier empfahlen die Xylem-Techniker SUC, als Teil des Umleitungssystems temporäre Ventile (Leitungssperren) am Ende von jedem Abschnitt zu installieren, um das Risiko von austretendem Abwasser zu reduzieren. SUC installierte die Leitungssperren unverzüglich und entfernte sie später im Takt mit dem Prüfen und dem Wiederanschluss der Abschnitte an das System.

Entwickeln eines Notfallplans

Die dritte und letzte Komponente des Umleitungsplans war das Etablieren eines Notfallplans. Es galt, jedes Austreten von Abwasser während der Umleitung unbedingt zu vermeiden, da dies negative Folgen für die Umwelt bedeutet und empfindliche Strafen für SUC durch die Umweltschutzbehörde nach sich gezogen hätte.

Die Teams wussten jedoch, dass das Einplanen eines möglichen Austretens von Abwasser der beste Weg ist, sich darauf vorzubereiten. Daher arbeiteten Xylem, SUC und Kimley-Horn bei der Entwicklung eines Notfallplans für potentielle Pannen zusammen. Der Plan umfasste das Vorgehen im Falle eines Notfalls, Information darüber, wie die Backup-Ausrüstung bereitgestellt würde sowie Aktionsschritte für die Implementierung des Plans.

Deutliche Reduktion von Arbeitsstunden und Kraftstoffkosten

Bei Kanalumleitungsprojekten wie diesem setzen Versorger oder Unternehmen meist eine „Pumpenüberwachungspatrouille“ ein. Diese hat zur Aufgabe, das System rund um die Uhr zu überwachen, um sicherzugehen, dass die Pumpen die erforderliche Durchflussleistung bringen und um mögliche Umweltkatastrophen zu verhindern. Mit der Godwin Field Smart Technologie (FST) wird die gesamte Anlage automatisch rund um die Uhr überwacht, daher war eine Pumpenüberwachung vor Ort nicht erforderlich.

Durch die Implementierung der FST-Technologie in Kombination mit dem Einsatz von Primärpumpen mit Elektroantrieb konnte SUC Tausende von Dollar an Arbeitsstunden und 1 MUSD an Kraftstoffkosten sparen und somit die Gesamtkosten für das Projekt deutlich reduzieren.

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