Xylem Wave Maker: Servicetechniker Harald Pokorny

Harald „Harry“ Pokorny ist für Xylem auf der ganzen Welt unterwegs – von den Skipisten Österreichs bis zum Yangtze-Fluss im chinesischen Nanjing. Er ist ein Servicetechniker, der auf mehr als 30 Jahre Erfahrung bei der Unterstützung von Xylem-Kunden zurückblicken kann. Lesen Sie seine besten Ratschläge, wie Pumpensystemausfälle verhindert werden können.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Meine Projekte beginnen meist damit, dass ich von meinem Teamleiter sämtliche Anweisungen und Informationen über die Serviceanforderungen eines Kunden erhalte. Falls erforderlich lade ich in meinem Xylem Büro in Stockerau, Österreich, Ersatzteile oder Ersatzpumpen ein. Dann fahre ich zur Anlage des Kunden, die in Österreich, aber auch in Weißrussland, in der Türkei oder in China liegen kann.

Vor welche Herausforderungen werden Ihre Kunden gestellt?

Wenn ich gerufen werde, benötigen meine Kunden meistens Hilfe mit drei Dingen: Inbetriebnahme, Reparaturen oder Wartung. Zur Inbetriebnahme gehört es, die Pumpen und Rohrleitungen zu kontrollieren, die installiert werden sollen, die Mitarbeiter des Kunden vor Ort zu schulen sowie das Durchführen des ersten Systemanlaufs.

Reparaturen umfassen das Kontrollieren der Pumpensysteme, Fehlersuche, Fehlerbehebung, falls erforderlich ein Zerlegen der Pumpe, den Austausch defekter Komponenten durch Ersatzteile, das Zusammenbauen der Pumpen und das Durchführen von Testläufen. Bei Wartungsarbeiten werden die Pumpen kontrolliert und, falls ich Verschleiß oder schwere Beschädigungen feststelle, Ersatzteile installiert. Wenn ich die erforderlichen Teile nicht zur Hand habe, sorge ich dafür, dass die Ersatzteile oder Pumpen später ausgetauscht werden.

Der Schlimmstfall für jeden Kunden ist, wenn durch eine defekte Pumpe das gesamte Pumpensystem ausfällt. Dies kann sogar dazu führen, dass eine komplette Produktionslinie in einer Industrieanlage, ein Kraftwerk, eine Kläranlage oder auch ein Schneekanonensystem in einem Skigebiet ausfällt.

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Was tun Sie, um diese Probleme zu lösen?

Als erstes inspiziere ich das gesamte System, dann bespreche ich die Systemparameter mit den Mitarbeitern vor Ort um herauszufinden, ob sie wissen, wie die Pumpen korrekt eingesetzt werden sollten. Ich schule die Mitarbeiter im Hinblick auf Pumpenfunktion, Fehlersuche und, falls möglich, darin, wie sie Probleme lösen und bestimmte Reparaturen selbst ausführen können.

Der beste Weg, zukünftige Probleme oder Systemfehler zu vermeiden, ist, den Mitarbeitern vor Ort beizubringen, wie die Pumpen korrekt eingesetzt werden. Ich arbeite mittlerweile seit mehr als 30 Jahren für Xylem, d. h., ich weiß, wie ich Kunden dabei unterstützen kann, das Beste aus ihren Applikationen herauszuholen. Den Kunden zu helfen, ihre Probleme zu lösen, macht mir einen Riesenspaß.

Welchen anderen Herausforderungen begegnen Sie bei Ihren Einsätzen vor Ort?

Die größten Herausforderungen sind schlechtes Wetter und wenn die Ersatzteile nicht direkt verfügbar sind. Da ich bei meiner Arbeit auf der ganzen Welt herum komme, kann ich in unerwartete Situationen geraten. Einmal war ich in den Bergen und arbeitete an einem Schneekanonensystem, als sich plötzlich das Wetter änderte und ich von einem Hubschrauber abgeholt werden musste.

Ein anderes Mal arbeitete ich an einer Anlage in Iskenderun in der Türkei, als ich Schüsse hörte, die von einem lokalen Konflikt mit der PKK stammten. Glücklicherweise war ich nicht in Gefahr, aber es gehört ganz klar zu den Erlebnissen, die ich nicht vergessen werde. In schwierigen Situationen ist es immer am besten, sich an die Mitarbeiter vor Ort zu halten, da sie ihre Umgebung am besten kennen.

Was sind Ihre Lieblingsprojekte bei Xylem?

Am liebsten arbeite ich mit Schneekanonen, da sie für den Tourismus in Österreich eine entscheidende Rolle spielen. Ich arbeite gerne an den riesigen, mehrstufigen Pumpen, die meist in diesen Systemen installiert sind.

Haben Sie ein Lieblingszitat?

„Probleme sind da, um gelöst zu werden“.

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